"Das Leben ist kurz und mies, also lass uns fröhlich sein"
Anfangs dachte ich ja, oh nein, das ist wieder so ein Kaurismäki, mit dessen Stil ich überhaupt nicht klar komme. Aber nach einer Weile fand ich "Wolken ziehen vorüber" dann doch ziemlich gut. Die Situation von Arbeitslosen ist sehr treffend beschrieben und manche Dialoge sind einfach herrlich. "Das 'Dubrovnik' ist keine gute Empfehlung", sagt ein Restaurantbesitzer zu der arbeitslos gewordenen Kellnerin. - "Das war das beste Restaurant am Platz!" - "Ja, nach dem Krieg." Und was leert uns dieser Film? Eigentlich, dass man nicht aufgeben, sondern sich lieber selbständig machen soll. Hm, irgendwer da, der mit mir eine Zeitschrift gründen will?
Was lange währt...
Kurz bevor das Magazin eingestellt wird, hat Matador jetzt endlich meine Geschichte gedruckt. Also, stürmt alle den Zeitschriftenhändler eures Vertrauens und lasst euch nicht von den halbnackten Frauen abschrecken

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